Bericht: REST mit Stefan Tilkov am 02.04.09
REST
In letzter Zeit hat der Architekturstil REST mehr und mehr an Zustimmung gewonnen, vor allem aufgrund der Komplexität des vorherrschenden SOAP/ WSDL WS-* Web Services Stacks. Stefan Tilkov beschäftigt sich seit vielen Jahren mit diesem Thema. Am 02.04. war er bei der ruhrjug zu Gast, und seine Begeisterung für REST war im Vortrag deutlich zu spüren.
Der Vortrag
Der Vortrag fand diesmal im Veranstaltungssaal des UPH statt, der mit 70 Besuchern gut gefüllt war. Nach einem kurzen Bericht von Christain Frei über die Jazoon 09 in Zürich, wobei auch eine Freikarte verschenkt wurde, begann Stefan mit seinem Vortrag.
REST steht für Representational State Transfer. Der Architekturstil folgt einem Vorschlag von Roy Fielding aus dem Jahr 2000 (dazu z.B. Wikipedia über REST). Hierbei werden alle Ressourcen einer Anwendung mit einer eindeutigen URI versehen, über die diese Ressourcen dann mit den bekannten HTTP-Direktiven GET/PUT/POST/DELETE manipuliert werden können. Das Ganze erfolgt statuslos und entspricht der grundlegenden Architektur des World Wide Web.
Programmierung mit REST erfordert ein radikales Umdenken, wenn man z.B. bisher mit SOAP gearbeitet hat: Im Vordergrund stehen die Ressourcen (= Hauptwörter) und nicht mehr die Aktionen (= Tätigkeitswörter). Warum dies von Vorteil ist, machte Stefan in seinem fast zweistündigen Vortrag klar, der oft von Zwischenfragen aus dem Publikum unterbrochen wurde. Stefan ging auf alle Fragen ausführlich ein, und diese Diskussionen zeigten deutlich die Problematik der bestehenden Entwicklung im Bereich service-orientierter Architekturen, wo viele mit der Komplexität von SOAP unzufrieden sind.
Mehr Infos
Das Vortrags-Video mit Folien jetzt on-line bei ruhrjug.tv.
Zwei Links, unter denen Interessierte mehr zu dem Thema erfahren können:
Vielen Dank
Wir bedanken uns bei
- Stefan Tilkov von InnoQ für seinen interessanten Vortrag
- das Linux-Hotel und Christian Frei von Jazoon 09 für das Sponsoring des Abends
- und alle Gäste für's Kommen und die angeregte Diskussion
Bis zum nächsten Mal bei der ruhrjug!




