ruhrjug...Die Java User Group in Essen
Ankündigung: Ceylon, Fantom, Kotlin - Jeder sollte seine eigene Sprache haben! DSL mit Xtext/Xtend am 15.02.2012
Programmieren ist großartig. Das ganze in einer selbst entwickelten Sprache zu machen ist noch viel besser! Spaß beiseite, natürlich ist es selten eine gute Idee, die nächste General-Purpose Sprache zu platzieren, weil Java mal wieder ausgedient hat. Doch auf der anderen Seite ist es auch leicht vorstellbar, dass Java eben auch seine Grenzen hat und nicht immer so gut zu den konkreten Anforderungen im Projekt passt. Oftmals ist eine kleine Sprache, die genau auf einen speziellen Use-Case abgestimmt ist, der Schlüssel, um die Produktivität um ein Vielfaches zu steigern.
In diesem Vortrag wird Sebastian Zarnekow demonstrieren, wie einfach es heutzutage ist, eine ausdrucksstarke, typsichere, domänenspezifische Sprache mit Hilfe des Xtext Frameworks zu bauen. Dabei wird nicht nur die Sprachinfrastruktur samt Kompiler - und allem, was dazu gehört - entwickelt, sondern parallel dazu wird auch eine aktuelle Eclipse-basierte Entwicklungsumgebung für genau diese Sprache entstehen. Doch seht selbst, wie viel Spaß es machen kann, moderne Werkzeuge für die Programmierung zu verwenden!
Der Sprecher
ACHTUNG: neue Location!
Wann und wo?
Bericht: Java 8 Preview mit Dalibor Topic
Der Sprecher
Dalibor Topic ist seit langem an der Entwicklung von Java beteiligt; zuerst bei SUN und nun bei Oracle. Somit konnten wir aus erster Hand etwas über die Prozesse bei Oracle und OpenJDK erfahren, vom ersten Entwurf bis zum endgültigen Release. Und da geschieht anscheinend eine ganz Menge in den einzelnen Teams, so dass Dalibor die übliche Zeit gut überzog... Zudem gab es seitens der Zuhörer sehr viele Fragen an den "Java-Evangelisten" Dalibor.
Java 8Ähnlich wie bei Java 7 wird es wieder eine Reihe von kleinen, aber nützlichen Änderungen geben, und das Entwickler-Team ist offen für Vorschläge aus den Reihen der Anwender. Das Hauptaugenmerk lag beim Vortrag aber auf den großen Änderungen der Sprache, die ähnlichen Umfang haben werden wie die Einführung der Generics. Erst einmal der Hinweis, dass die SUN und JRockit VM auf jeden Fall zusammenfließen werden; eine strategische Entscheidung von Oracle. Für den Entwickler interessant ist das Lambda-Projekt, die Einführung funktionaler Programmierung in die Java-Welt, soweit dies möglich ist. Damit sollen SAM (Single Abstract Method) Klassen obsolet werden, wie sie z.B. häufig als Callback-Funktionen im Code auftauchen. Sicherlich etwas, worauf man sich freuen kann, da der Code übersichtlicher wird. Schließlich das Jigsaw-Projekt, mit dem Java modularer werden soll, nachdem immer mehr Pakete zu immer unübersichtlicheren Projekt-Strukturen führen, wobei Maven nicht immer hilft, um die Jar-Hell - insbesondere bei inkompatiblen Jars - zu beseitigen. besser spät als nie...
Die Vortragsfolien
Danke an
Wir sehen uns beim nächsten Vortrag!
Bitte um Unterstützung 2012In Sachen "ruhrjug"
Jetzt im Dezember wird die ruhrjug 3 Jahre alt! Ich freue mich sehr, dass aus dem vielversprechenden Start von damals eine konstant bestehende Gruppe von heute geworden ist. Wie ihr sicher wisst, liegt die gesamte Organisation und Betreuung allein bei mir, das muß und soll aber nicht so sein. Deshalb möchte ich hiermit jeden und jede ansprechen: "Wer Lust hat, bei der ruhrjug aktiv zu werden, ist sehr willkommen."
Ich freue mich auf Eure Anregungen! |
Bericht: Wahl der Programmiersprache mit Stefan Tilkov am 1.9.In unserer ersten Veranstaltung nach der Sommerpause haben wir es einmal nicht so technisch angehen lassen. In seinem Vortrag Wahl der Programmiersprachetrug Stefan Tilkov seine Ansichten über die Bedeutung der Wahl der Programmiersprache als wichtige Entscheidung innerhalb eines Projekts vor, und die Besucher diskutierten eifrig mit. Die JVM als Plattform bietet mittlerweile einem ganzen Zoo an Programmiersprachen eine stabile Grundlage, und auch die .NET-Welt hat einiges an Sprachen zu bieten. Darüberhinaus können diese beiden Welten über verschiedene Schnittstellen miteinander kommunizieren und damit in einem Projekt durchaus parallel eingesetzt werden. Natürlich arbeitet jeder Entwickler prinzipiell mit mehreren Sprachen (neben Java etwas Html, SQL, RegExp, ant etc), wird i.d.R. die "eigentliche" Logik wohl mit seiner Lieblingssprache implementieren. Aber viele interessante Konzepte sind dort evtl. nicht oder nur äußerst unzulänglich integriert. So sind die Generics in Java immer Anlass zur Kritik gewesen, unf funktionale Programmierung ist bislang nicht wirklich vorgesehen. Nun kann man warten, bis in Java XY diese Konstrukte erscheinen, oder aber auf bereits vorhanden Sprachen wie Scala oder JPython zurückgreifen. Vieles lässt sich dort einfach eleganter lösen. Allerdings darf man hier den Faktor "Mensch" nicht vernachlässigen. Selbst wenn Firma oder Kunde diesen Ansätzen offen gegenüberstehen, wird es auch im Entwicklerteam selbst Widerstände gegen derartige Neuerungen geben. Diese Problematiken gaben genug Anlass zu Diskussionen, die auch nach dem eigentlichen Vortrag weitergingen. Vielen Dankwieder einmal an unsere Sponsoren
sowie
Bericht: Living with Git and Subversion in Parallel mit Thomas Nicolaisen am 14.März
Subversion und Git parallel...Thomas Nicolaisen hat in seinem Team Git eingeführt. Um den Übergang von Subversion für seine Kollegen "erträglich" zu gestalten, laufen seit langem Subversion und Git parallel. Wie das funktionieren kann, zeigte er in insgesamt über zwei Stunden mit Live-Demos. Grund genug für rund 60 Zuhörer, in den Glaspavillon nach Essen zukommen.
Die Entwickler von Git haben natürlich an Subversion-User gedacht und einige Tools beigelegt. Wer aber über die reine Migration hinaus mit Git und Subversion zusammenarbeiten will, muss einige Fallstricke beachten, damit die Historie in beiden Systemen parallel geführt werden kann, insbesondere beim Branching. Grundlage von Thomas' System ist das Subversion-Repository, das durch einen automatischen Prozess Daten in das Git-System überspielt. Von dort aus aktualisieren Git-User ihren Workspace, committen bzw. dcommitten aber nach Subversion. Die Historie, auch beim Branching, bleibt so komplett erhalten. Wird Subversion dann irgendwann "abgeschaltet", lässt sich das Git-Repository von allen "Spuren" säubern. Dass sich der Synchronisierungsprozess mit Jenkins steuern lässt, und dass das Ganze sogar mit GitHub funktioniert, zeigte Thomas im Abschluss seines Vortrags, der ausschließlich aus Live-Demos bestand, vom Anlegen des Subversion-Repositories an bis zur Automatisierung mit Jenkins. (Ein Fest für Freunde der Kommandozeile...)
Es gibt zu diesem Vortrag natürlich keine Folien, aber Thomas hat in seinem Blog alles Wissenswerte gesammelt und freut sich über Anfragen.
http://www.tfnico.com/presentations/git-and-subversion
Der SprecherThomas Ferris Nicolaisen hat einen Masters-Abschluss in Informatik der Universität Oslo und ist seit 2004 als Java-Entwickler tätig. Er begann als Entwickler für CMS, arbeitete danach einige Jahre als Berater, um schließlich nach Bonn überzusiedeln, wo er für die Firma IP Labs tätig ist. Er begeistert sich für Java, agile Methoden und Open-Source-Projekte.
Spenden fürAnna VaprovaWie unsere Schwester-JUG in Düsseldorf haben wir beim Vortrag für die kleine Anna Vaprova gesammelt, die in der Uni-Klinik Düsseldorf behandelt wird. Es kamen 55 EUR zusammen; wir legen von infaktum nochmal dasselbe drauf, so dass wir weitere 110 EUR überweisen können. Vielen Dank an alle Spender! Vielen Dankwieder einmal an unsere Sponsoren
sowie
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Die Wahl des Versionskontroll-Systems ist oftmals Anlass zu Debatten in Entwickler-Teams. So fiel vielen vor Jahren der Abschied vom vertrauten CVS schwer. Dem weitverbreiteten Nachfolger Subversion steht ähnliches bevor; in vielen Teams denkt man an einen Wechsel zu verteilten Systemen wie Mercurial und Git.



